Selbstreflektion als Selbstretrospektive

Ich finde den Tweet nicht wieder… er ging ungefähr so:

Eine gut moderierte Retro ist ein guter Weg um auf das vergangene Jahr zurückzublicken.

Richtig!

Daher kommen die Überschriften von diesem und vom letzten Blogeintrag.

Aber so ganz einfach ist es nicht: Ich schaue meist um den Jahreswechsel herum schon auf mich selbst. Auf das ganz persönliche, das familiäre, das berufliche. Ich mache diesen Rückblick bewußt für mich allein. Jetzt wird es mit dem gut moderiert natürlich spannend. 😉

Eine Retro im Team dauert 3..4 Stunden. Das geht bei meiner „Selbstretro“ auch nicht. Mein Jahresrückblick entwickelt sich stufenweise in mehreren Tagen.

Außerdem nutze ich Fragetechnik, ABC-Listen und KaWas um nach und nach einen tiefergehenden Überblick zu erhalten.

Selbstreflektion oder Selbstretro ist also sicher vergleichbar mit Team-Retrospektiven. Es gibt aber Unterschiede. Andererseits kann man vielleicht aber auch für sich selbst Retroarten, z.B. „Start, Stop, Continue“, verwenden. Umgekehrt ist vielleicht manchmal sinnvoll, auch Team-Retros über ein paar Tage zu verteilen.