Marktwert

Wenn Thomas Müller, Lionel Messi und Cristiano Ronaldo vor mir stehen würden, würde ich mir zu allererst vor Glück in die Hose machen.

Danach würde ich mich vor Cristiano Ronaldo verbeugen und um ein Autogramm bitten. Vor Lionel Messi würde ich mich hinknien, aufstehen um ein Autogramm bitten und versuchen, ein Selfie zu machen.

Thomas Müller würde ich fragen, ob ich ihn zu einer Tasse Kaffee einladen darf.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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Jörg

Personalverantwortung ist genau so groß, wie es sich anhört!

Ich erfahre täglich, wie schwierig eine Zusammenarbeit mit Menschen wird, wenn einer der Personen sich über seine Verantwortung nicht komplett bewußt ist.

Bei Vorgesetzten, man sagt eigentlich deutlich Personalverantwortlichen, ist es so, dass Sie für die, die Ihnen anvertraut sind, verantwortlich sind. Ich mache gerade die Erfahrung, dass es hier schwierig wird, wenn dieser Personalverantwortliche dem selbstorganisierten Team beginnt auf die Idee zu kommen, hier Verantwortung an sein Team abgeben zu wollen. Das ist dann ungefähr so: Karl-Heinz Rummenige sagt: „Liebe Bayern-Mannschaft, ab Morgen bestimmt Ihr, wer in der Mannschaft mitspielt!“ Was würde passieren. Ich glaube, Schalke hätte große Chancen, Meister zu werden. Die Bayern haben dann nämlich ein anderes Problem.

Eigentlich möchte die „dienende Führung“ ja in dieser auf Augenhöhe und Agilität getrimmten Welt Verantwortung ans Team abgeben. Aber ist es wirklich gut, mit der Personalverantwortung anzufangen? Reicht nicht, erst einmal mit der Verantwortung für den Erfolg der Arbeit des Teams, bevor man das Allerheiligste des Personalverantwortlichen preisgibt. Man müsste ja auch das Salär des Personalverantwortlichen dem Team geben, oder?

„Tasso“ Anastasios Psarros, Rob van Lanen und Rini van Solingen sagen in „Scrum für Manager“ den Managern: „Sie sollen überdurchschnittlichen Mitarbeitern helfen, sich weiterzuentwickeln und Sie sollten unterdurchschnittlichen Mitarbeitern helfen, besser zu werden oder diese entlassen.“

Das erklärt in einem Satz Personalverantwortung in der heutigen Zeit. Eigentlich einfach.

Boris Grundl und Bodo Schäfer sagen in „Leading Simple“: „Wenn du jemanden nicht führen kannst, dann musst du dich trennen.“ In dem Satz steckt die komplette Macht dieser Verantwortung für Personal. Trennen heißt bei Bayern-Spielern verkaufen. Dabei wird keiner wirklich arm. In der alltäglichen Arbeitswelt heißt trennen oft, auf Dauer die Existenzgrundlage entziehen. Diese Verantwortung an seine Mitarbeiter im Team abgeben ist verlockend aber verantwortungslos.

Erst wenn das Team für alle, auch seine Personalverantwortlichen, verantwortlich wird, könnte daraus ein Schuh werden. Ich persönlich mag an der Stelle aber noch den Unternehmer, den Chef, den Visionär, der die Richtung vorgibt UND dafür die Verantwortung übernimmt.

Die Verantwortung ans Team zu übergeben, sorgt auf Dauer für ein Hauen und Stechen.

Ihr glaubt das nicht? Das glaube das für Euch mit! 😉

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Jörg